WoMent
WoMent - CROSSMENTORING FÜR FRAUEN

WoMent bietet Studentinnen der Heilbronner Hochschulen die Möglichkeit, Einblick in den Berufsalltag einer Führungskraft aus Wirtschaft oder Wissenschaft zu erhalten und von den Erfahrungen einer berufserfahrenen Person zu profitieren.

WoMent ist ein Kooperationsprojekt von Wissensstadt Heilbronn e.V. der Hochschule Heilbronn und der DHBW Heilbronn und wird von der Dieter Schwarz Stiftung gefördert. Es ist offen für Studentinnen aller Heilbronner Hochschulen.

MENTORINPARTNERSCHAFT

Ziel des Programmes ist es, Studentinnen zu unterstützen, die eigenen Karriereziele ambitioniert zu stecken und strukturiert zu verfolgen. Die teilnehmenden Mentees werden in einer einjährigen Tandempartnerschaft von einer Mentorin oder einem Mentor begleitet und in einem attraktiven Workshopangebot gefördert. Für Bachelorstudentinnen ab dem 4. oder 5. Semester und Masterstudentinnen bietet dieses individuelle Karriereförderprogramm eine Orientierungsmöglichkeit beim Übergang zwischen Studium und Beruf. Die individuelle und unabhängige Betreuung durch berufserfahrene Personen außerhalb des eigenen Unternehmens- und Hochschulkontexts fördert dabei Zielklarheit, Netzwerkressourcen, Orientierung im Arbeitsmarkt und Motivation.

Mehr Informationen zum Programm erfahren Sie im Interview mit dem Projektteam:

NEUER BEWERBUNGSSTART: 05.-18.12.2022

Sie haben Interesse an unserem Programm?  Die neue Bewerbungsrunde startet am 5. Dezember 2022 für den neuen Jahrgang auf unserem Mentoringportal: https://woment.matorixmatch.de/

Informationen zur Bewerbung und dem Programm finden Sie hier.

Bei Interesse oder Fragen zum Programm schreiben Sie uns gerne eine E-Mail.

KONTAKT

E-Mail: woment@wissensstadt.hn

Katharina Rust Projektleitung WoMent
Telefon: + 49 7131 504 1162
E-Mail: katharina.rust@hs-heilbronn.de

Ines Keck Senior Programmkoordination WoMent
Telefon: + 49 7131 1237 275-12
E-Mail: ines.keck@heilbronn.dhbw.de

Stephanie Groen Projektkoordination WoMent
Telefon: + 49 7131 504 1164
E-Mail: stephanie.groen@hs-heilbronn.de

Heike Wolf Projektkoordination WoMent
Telefon: + 49 7131 1237 133
E-Mail: heike.wolf@wissensstadt.hn

#Frau fragt nach: Publikationsreihe endet mit dem Gespräch mit Oberbürgermeister Harry Mergel

Die Publikationsreihe #Frau fragt nach schließt mit dem Bericht über das Gespräch mit Oberbürgermeister Harry Mergel ab. Anlässlich der Veranstaltung mit Bestsellerautorin und Unternehmerin Fränzi Kühne am 22. November 2021 in Heilbronn haben die Organisatorinnen des Cross-Mentoringprogramms WoMent und des Führungsfrauennetzwerks der Region Heilbronn-Franken die Initiative ergriffen und sind mit erfolgreichen Männern ins Gespräch gegangen.

Neue Gespräche führen: Genau dies hat das Führungsfrauennetzwerk Raum Heilbronn in Kooperation mit dem Karriereförderprogramm WoMent mit der Gesprächsreihe #Fraufragtnach getan. Sie sind mit sechs erfolgreichen Männern aus der Region ins Gespräch gegangen und haben ungewohnte Fragen gestellt. Dabei sind die Fragen gar nicht so neu und vielen Frauen aus Interviews oder Business-Alltag wohl bekannt. Fragen nach der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, nach der eigenen Vorbildrolle, nach dem Aussehen oder danach, ob das eigene Geschlecht bei der Karriere eine Rolle spielt. An Männer gerichtet wirken diese Fragen zunächst etwas ungewohnt. „Herr Oberbürgermeister, sehen Sie sich selbst als Vorbild?“ oder „Sascha Straub, denken Sie, dass Ihr Aussehen schon einmal Ihre Karriere beeinflusst hat?“ und „Herr Lenzen, haben Sie schon einmal wegen der Familie bei einem Karriereschritt gezögert?“

Wie solche Gespräche aussehen können, hat Bestsellerautorin Fränzi Kühne mit Ihrem Buch „Was Männer nie gefragt werden“ vorgemacht. Im Anschluss an eine Veranstaltung von WoMent und des Führungsfrauen Netzwerkes Raum Heilbronn mit Fränzi Kühne im vergangenen November entstand die Idee, dies aufzugreifen. Verschiedene Frauen aus dem Netzwerk führten Interviews mit prominenten Männern aus der Region, u.a. mit Prof. Reinhold Geilsdörfer, Prof. Dr. Oliver Lenzen, Sascha Straub, Jörg Ernstberger, Thomas Bornheim und Harry Mergel. Die dabei entstandenen Texte wurden in einer Publikationsreihe unter https://wissensstadt.hn/frau-fragt-nach/ veröffentlicht, zuletzt am 27.07.22 zum Gespräch mit Harry Mergel.

Und wie war’s?

Es hat sich total gelohnt! Darin sind sich alle Interviewerinnen einig. Es hat Spaß gemacht, mit den Männern darüber zu sprechen, warum Frauen andere Gesprächsthemen gesetzt bekommen. Und dabei bekam jedes Gespräch eine persönliche Note und überraschende Momente. Etwa, dass Männer gerne auch im professionellen Kontext mehr über Familie sprechen würden. Oder, dass es anstrengend sein kann, sich innerhalb der gängigen Männerrollen positionieren zu müssen. Und dabei zeigten alle Gesprächspartner, dass sie häufig keine besondere Lust haben, stereotypen Rollen zu entsprechen. Hätten sie ohne diese Fragen darüber gesprochen? Wahrscheinlich nicht.

Natürlich wünschen sich alle, dass Frauen und Männer die gleichen Chancen im Beruf haben und ihre Potentiale voll ausschöpfen. Oft wird versucht, Frauen besonders zu unterstützen, da es immer noch viele strukturelle Hürden gibt, die sich für Frauen karrierehemmend auswirken. Aber viel zu selten wird mit Männern ins Gespräch, wie sich Geschlechterrollen auf sie auswirken und welchen Blick sie auf geschlechtliche Benachteiligung haben. Bei manchen Fragen waren die Gesprächspartner ehrlich geschockt. Besonders bei den Fragen nach dem Aussehen. Aber auch die Betonung des eigenen Geschlechts, bei der Frage, ob sie für Männer ein Vorbild sind, blieb ihnen fremd. Und dabei bleibt eigentlich dies zu wünschen: Ja, bitte seid für andere Männer ein Vorbild! Bitte macht anderen Männern vor, dass auch Karrieremänner Familien haben, die ihnen wichtig ist. Bitte zeigt, dass ihr Rollenstereotype anstrengend findet, und hinterfragt sie täglich.

Und für die Frauen? Nun wir sollten uns alle mehr Mühe geben, Frauen und Männer mit ihrer ganzen Persönlichkeit wahrzunehmen. Also fragt nach ihren Kompetenzen, nach ihren Zielen und Ambitionen, nach ihren Hobbies und Leidenschaften, nach ihren familiären Lebenssituationen und nach ihrem Handeln. Fragt mal anders und lasst Euch überraschen.

Male Allyship: Ein Tandem im Gespräch

Männer und ihre Rolle bei der Gleichstellung
Wie man ein sogenannter männlicher Verbündeter wird und warum das für Frauen wichtig ist

Hier geht es zum Artikel der Heilbronner Stimme.

Impressionen WoMent