ZUKUNFT GESTALTEN: WISSENSCHAFTSMINISTERIN PETRA OLSCHOWSKI ZU GAST AN DER HOCHSCHULE HEILBRONN

Ein bedeutender Tag für die Hochschule Heilbronn: Der Besuch von Wissenschaftsministerin Petra Olschowski steht im Zeichen des Austauschs über aktuelle Forschungsprojekte und die Zukunft der Hochschulbildung

Von Robert Mucha, Foto: HHN

Die Hochschule Heilbronn erlebt einen Tag von besonderer Bedeutung, als die Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Petra Olschowski, den Campus Sontheim besucht. Ihre Anwesenheit markiert eine wichtige Schnittstelle zwischen der Welt der akademischen Forschung und der politischen Ebene.

Der Rektor der Hochschule, Professor Oliver Lenzen, betont die Bedeutung des Besuchs der Ministerin. Er hebt hervor, dass die Hochschule Heilbronn ein attraktiver Ort des Lernens und Forschens ist, der stets aktuell und innovativ bleibt. Für ihn ist es von großem Wert, der Ministerin einen fundierten Einblick in die Arbeit und Ambitionen der Hochschule geben zu können.

Im Laufe ihres Rundgangs nimmt die Ministerin das innovative Studienangebot in Heilbronn-Sontheim in Augenschein, ein Standort, der insbesondere für seine Technik- und IT-Studiengänge bekannt ist. Diese Studiengänge sind darauf ausgerichtet, Studierende gezielt zu qualifizierten Fach- und Führungskräften auszubilden.

Ministerin Olschowski äußert sich beeindruckt von der School of Applied Artificial Intelligence (HHN-SAAI) der Hochschule. Sie betont, dass diese Einrichtung eine zentrale Rolle spielt, um die Bildungs- und Forschungsaktivitäten rund um das Thema Künstliche Intelligenz zu vereinen und auszubauen. Dies sei besonders wichtig, um die Wettbewerbsfähigkeit von klein- und mittelständischen Unternehmen in der Region Heilbronn-Franken in den Bereichen KI und digitale Transformation zu stärken.

Ein weiteres Highlight ihres Besuchs ist das Klimawäldchen auf dem Campus. Durch die Unterstützung von Baumpatenschaften soll dieses grüne Areal weiterwachsen und die Bemühungen der Hochschule um nachhaltige Entwicklung unterstreichen. Ministerin Olschowski zeigt besonderes Interesse an den sozioinformatischen Projekten von Professorin Nicola Marsden, insbesondere an ihrem Projekt „MAKEitREAL“, das sich gezielt an junge Mädchen mit Migrationshintergrund richtet und sie für MINT-Fächer begeistert.

Rektor Lenzen informiert die Ministerin zudem über weitere Forschungsprojekte, unter anderem über das „KI-Neurodiagnosesystem für Depressionserkrankungen“ von Professorin Alexandra Reichenbach. Dieses Projekt illustriert den Einsatz von KI in der Medizin zur genaueren Diagnose und effektiveren Behandlung von Depressionen.

Die Tour über den Campus führt auch zum kürzlich eingeweihten Prüfstand für Wasserstoff-Motoren, präsentiert von Professor Karsten Wittek. Dieses Projekt verdeutlicht das Engagement der Hochschule für nachhaltige Mobilität, indem ein Dieselmotor in eine umweltfreundliche, wasserstoffbetriebene Eisenbahnlok umgerüstet wird.

Ministerin Olschowski resümiert am Ende ihres Besuchs beeindruckt, dass sie von der Leidenschaft, mit der Lehrende und Studierende an wichtigen Zukunftsthemen arbeiten, tief berührt ist.

Zum Abschluss führt sie intensive Gespräche mit dem Rektorat über Herausforderungen und Visionen und nimmt sich Zeit, um mit Studierenden zu sprechen, unter ihnen Umut Eke, den Präsidenten des Studierendenausschusses, der die Interessen der Studierenden vertritt. Ein Tag, der die Weichen für die zukünftige Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Politik stellt.