Es geht los: Rund 40 Studierende beginnen diese Woche mit dem Studium in einem der vier Studiengänge im Fachbereich Sozialwesen. Sie alle erwartet eine Auftaktveranstaltung, das Kennenlernen der Wissenschaftlichen Leiter*innen und ein Rundgang über den Bildungscampus in Heilbronn. Aber ebenso wichtig, das wird schnell klar, ist der Kontakt mit den Kommiliton*innen und der persönliche Austausch. Das bestätigen auch Clara-Sophie Decker, Annika Maier und Jan Schierreich. Die drei Erstsemesterstudierenden starten im neuen Studiengang des DHBW CAS, „Digitalisierung in der Sozialen Arbeit“. Sie haben bereits  viele Anregungen erhalten. „Mir gefällt das Netzwerken und die Möglichkeit, Gleichgesinnte zu treffen und Ideen auszutauschen,“ fasst Jan Schierreich seine ersten Eindrücke zusammen.

Als Mitarbeiter*innen in sozialen Organisationen und Einrichtungen bringen alle drei eine zentrale Frage mit: Wie kann Digitalisierung dort erfolgreich gelingen? Und dies sowohl für die Organisationen und ihre Mitarbeiter*innen als auch für die Kund*innen und Klient*innen? Die Herausforderungen beginnen oft direkt im Alltag der Klient*innen: „Wenn Sie wohnungslos sind und kein WLAN haben, vielleicht nicht mal ein Smartphone – dann können Sie am digitalen Leben nicht teilhaben und werden schnell abgehängt,“ erläutert Clara-Sophie Decker. „Behörden, Jobcenter oder auch Banken sind oft nur noch digital erreichbar, weil die Büros vor Ort während der Corona-Pandemie geschlossen waren. Da spüren Sie deutlich, wie zentral digitale Teilhabe ist.“

Um bei den Klient*innen für mehr Digitalisierung zu sorgen, muss auch die eigene Organisation digital fit gemacht werden. Diese Erkenntnis, so Annika Maier, führt zu einem Umdenken: „Es geht bei der Digitalisierung nicht mehr nur um Leuchtturmprojekte, sondern um die Schaffung eines Fundaments mit umfangreichen digitalen Prozessen und Schulungen für alle Beteiligten.“ Alle drei Studierenden kennen den Aufbau der notwendigen Grundausstattung in Werkstätten, Wohnanlagen oder Betreuungseinrichtungen. Annika Maier bringt es auf den Punkt: „Eine technische Neuheit wie ein Pflegeroboter kann nur effektiv eingesetzt werden, wenn das Umfeld entsprechend technisch ausgerüstet ist und das Personal ihn optimal steuern kann.“

Dann, so die drei, sind Kunden-Apps und Künstliche Intelligenz bei der Arbeit und Beratung per Chat echte Perspektiven, die sie begeistern und motivieren. „Es ist schon viel da, was angewendet werden kann. Die Kolleg*innen bei der Digitalisierung mitzunehmen und für uns alle diesen Schritt positiv zu gestalten, das ist die Herausforderung“, so Jan Schierreich. Die Studierenden haben zukünftig viel zu tun. Mit dem passenden Studiengang und Kommiliton*innen an der Seite finden sich sicherlich neue Erkenntnisse, eine Menge gute Ideen und passende Lösungen.

Das Bewerbungsportal ist bereits für das nächste Sommersemester geöffnet. Erweitern Sie jetzt Ihre Kompetenzen mit einem dualen Masterstudium in Fachbereich Sozialwesen